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Erasmus+ Schülermobilität der Industriemechaniker mit Kooperationspartner Rohde&Schwarz nach Vimperk in Tschechien

Eine Woche voller innovativer Einblicke und interkultureller Erfahrungen erlebten die Industriemechaniker der Berufsschule Regen während ihrer Erasmus+ Mobilität nach Vimperk, Tschechien. Diese Austauschprogramm wurde im Rahmen des bayernweiten Schulversuchs „Clever Clustern“ auf den Weg gebracht. Hierbei steht neben der Förderung überfachlicher Kompetenzen auch die Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben im Fokus. Organisiert wurde diese Mobilität zusammen mit dem Kooperationspartner Rohde&Schwarz von den beiden Lehrern Uli Rechenmacher und Michael Seigner. Im Rahmen dieses Austauschprogramms hatten die Berufsschüler nicht nur die Gelegenheit, ihr technisches Wissen zu erweitern, sondern auch die tschechische Kultur und Arbeitswelt hautnah zu erleben.
Die Reise führte die Gruppe in das renommierte Werk von Rohde&Schwarz in Vimperk, einem weltweit tätigen Unternehmen für Hochfrequenz- und Kommunikationstechnik. Mit etwa 1000 Mitarbeitenden ist das Unternehmen in der Region ein wichtiger Arbeitgeber und Innovationsmotor. Die Schüler konnten dort die modernsten Technologien der Automatisierungstechnik und Robotik live erleben und sich von den neuesten Entwicklungen im Bereich 3D-Druck beeindrucken lassen.
Auch die praktische Arbeite der Schüler kam dabei nicht zu kurz: In der Kabelfertigung erhielten sie die Gelegenheit, unter Anleitung von Experten selbst Kabel zu löten und dabei wertvolle Erfahrungen in der industriellen Produktion zu sammeln. Die Ausbilder der Firma Rohde&Schwarz gaben dabei spannende Einblicke in die Arbeitsabläufe und die hochpräzise Technik, die im Unternehmen zum Einsatz kommt.
Neben der technischen Weiterbildung standen auch kulturelle Erlebnisse auf dem Programm. Die Gruppe besichtigte das Kernkraftwerk Temelin, eines der größten Kernkraftwerke in Europa. In einem anderen Teil der Reise war die Gruppe zu Gast in der berühmten Budweiser Brauerei. Hier erhielten die Industriemechaniker sowohl einen umfassenden Einblick in die Braukunst als auch einen Überblick über die technischen Anlagen der staatseigenen Brauerei.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Besuch der Industrieschule in Tabor, einer Bildungseinrichtung, die eng mit Rohde&Schwarz kooperiert. Hier hatten die Schüler die Möglichkeit, sich mit ihren tschechischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und mehr über die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu erfahren.
Für einen Ausgleich zum technischen Fokus sorgte eine Wanderung in Kasperske Hory, einem malerischen Ort im Nationalpark Sumava.
Nicht zuletzt ermöglichte ein Sprachkurs im Gymnasium Vimperk den Teilnehmern, ihre Tschechisch-Kenntnisse zu vertiefen und sich auf praktische Weise mit der Landessprache auseinanderzusetzen. Dies trug dazu bei, das Verständnis für die tschechische Kultur und das tägliche Leben vor Ort zu stärken.
Die Partnerschaft mit Rohde&Schwarz und den anderen Bildungseinrichtungen in Tschechien eröffnet den Teilnehmern nicht nur berufliche Perspektiven, sondern stärkt auch die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Solche Austauschprogramme sind ein wichtiger Bestandteil der internationalen Ausrichtung der Berufsschule Regen und tragen dazu bei, den Schülern praxisorientierte und zukunftsfähige Qualifikationen zu vermitteln.
Die Berufsschüler sind sich einig: Die Woche in Tschechien hat nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten verbessert, sondern auch ihr Verständnis für die europäische Zusammenarbeit und interkulturelle Kommunikation nachhaltig geprägt.

Lehrer der Metallabteilung bilden sich in der Schweißtechnik fort - zu Besuch bei Fronius in Österreich

Kollegen der Metallabteilung beteiligten sich an der Regierungsfortbildung Schweißen, die von Fachmitarbeiter StD Georg Klein organisiert wurde.
Die Fortbildungsfahrt führte zunächst an den Produktionsstandort der Fa. Fronius in Sattledt, Oberösterreich. Nach einer kurzen Firmenpräsentation konnten die Teilnehmer Einblicke in der Montage von Schweißanlagen und Wechselrichtern zur Stromerzeugung gewinnen. Besonders beeindruckt waren die Lehrkräfte von der Fertigungstiefe und der unter dem Prinzip der Nachhaltigkeit gestalteten Produktionsweise.
Nach dem Mittagessen stand zunächst die Präsentation der Neuheiten im Vordergrund, bevor es an die praktische Umsetzung ging. Unterschiedliche Schweißsysteme wie das MAG-Verfahren mit externer Drahtzufuhr (Velo) konnten unter fachkundiger Betreuung ausprobiert werden. Dieses Verfahren ermöglicht es lange Schweißnähte bei gleichmäßiger Brennerführung und konstanter Geschwindigkeit zu realisieren.
Gefahrloses und ressourcenschonendes Üben wird bei der Firma Fronius mit dem „Welducation Simulator“ umgesetzt. Auch hier konnten sich die Lehrkräfte in einer virtuellen Umgebung, erstaunlich realitätsnah, den Herausforderungen der unterschiedlichen Schweißverfahren stellen.

Einblicke in moderne Technik: Der Schützenpanzer Puma war eines der Highlights der Veranstaltung in der Bayerwaldkaserne

Im Juli 2025 nahmen mehrere Klassen der Staatlichen Berufsschule Regen an der Veranstaltung „Tage der Schulen 2025“ teil, die vom Panzergrenadierbataillon 112 in der Bayerwaldkaserne Regen ausgerichtet wurde. Der Besuch ermöglichte den Schülerinnen und Schülern interessante Einblicke in die Struktur, Organisation und Ausstattung eines militärischen Großverbandes.
Nach einem gemeinsamen Fußweg von der Schule zur nahegelegenen Kaserne begann der Tag mit einer offiziellen Begrüßung auf dem Appellplatz. Anschließend durchliefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen verschiedene Stationen. Dort konnten sie unter anderem eine kurze Gefechtsübung beobachten, sich über persönliche Ausrüstung informieren sowie den modernen Schützenpanzer Puma aus nächster Nähe betrachten. Die Möglichkeit, Fahrzeuge zu begehen und Fragen direkt an die Soldatinnen und Soldaten zu richten, wurde dabei rege genutzt.
Nach dem Rundgang wurde ein gemeinsames Mittagessen in der Kaserne angeboten. Gegen Mittag machten sich die Gruppen wieder auf den Rückweg zur Schule. Die Veranstaltung bot einen vielseitigen Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder und technischen Komponenten eines modernen militärischen Standorts.

Das BGJ-Schreiner/Zimmerer mit Ossi Heindl auf Max Esterls Spuren

Ende Mai betrat das BGJ im Deutschunterricht Neuland. Es wurde der Böhmerwaldkrimi „Karl Klostermann und der Ameisenhaufen“ von Ossi Heindl als Lektüre gelesen. Anfangs taten sich viele Schüler schwer damit, denn lesen, geschweige denn ein Buch lesen, steht in ihren bevorzugten Tätigkeiten nicht an vorderster Stelle.
Schnell fanden die Schüler jedoch Interesse an der Geschichte um den pensionierten Kriminalbeamten Max Esterl und den Glasschatz der gnädigen Frau Elise Abele, Witwe des Glasfabrikanten Abele aus Ludwigsthal.
Zum Abschluss des Deutschunterrichtes im Berufsgrundschuljahr an der staatlichen Berufsschule Regen war es StD Alois Kusser, Lehrer an der BS in Regen, gelungen Ossi Heindl für eine kleine Lesung mit anschließender Wanderung zu gewinnen. Begleitet hat uns dabei StD Georg Klein, Lehrer der Berufsschule in der Metallabteilung, der mit seiner Klasse im November den Böhmerwaldkrimi „Max Esterl und das Wolfauslassen“ gelesen hatte und somit Herrn Kusser auf die Idee brachte mit seinen Schülern ebenfalls einen Esterl-Fall zu lesen.
Passenderweise traf man sich am Bahnhof in Ludwigsthal und begab sich zu Fuß zum Schloss. Dort begann Ossi Heindl mit dem Prolog aus dem Roman, in dem über ein Ereignis aus dem Jahre 1856, dem Tod der Witwe Abele, berichtet wird, welches die Grundlage für den Roman darstellt.
Ossi Heindl gab den Schülern einen Einblick in die schriftstellerische Arbeit zu der das Recherchieren von historischen Ereignissen, Zahlen und Fakten gehört. Für ihn sind die Aufzeichnungen, die von den Pfarrern in den Gemeinden gemacht wurden, hervorragende Quellen. Er verrät, dass all seine Kriminalgeschichten eine Mischung aus Wahrheit und Fiktion sind. Nach der Lesung wurde noch der Ort, wo Max Esterl auf der Lauer lag und von den vermeintlichen Einbrechern niedergeschlagen wurde. Dieser Ort ist jedoch Fiktion. Abschließend wurde der Spiegelsaal besichtigt und weitere wertvolle Informationen zur damaligen Zeit und dem allgemeinen Geschehen wurden von Ossi Heindl gegeben.
Nach dem Schlossbesuch folgte eine Wanderung über den Ort Schleicher zum Haus der Wildnis. Max Esterl wandert und kehrt sehr gerne ein. Das ließ man sich ebenfalls nicht nehmen und es wurde dem pensionierten Kriminalkommissar gleich getan.
An der Waldbahnhaltestelle in Ludwigsthal, wo morgens alles begann, endete dieser wunderschöne und außergewöhnliche Unterrichtstag.

Radeln für den guten Zweck – Stadtradeln 2025

Vom 28.06.2025 bis zum 18.07.2025 beteiligten sich 30 Teams mit insgesamt 551 Radfahrenden am 2. Stadtradeln des Landkreis Regen. In diesen drei Wochen wurden beeindruckende 91.699 Kilometer geradelt.
Diese sportliche Leistung verdient höchste Anerkennung. Insbesondere auch deswegen, da für jeden geradelten Kilometer von der Sparkasse Regen-Viechtach ein Cent für wohltätige Zwecke gespendet wird.
Auch das Berufsschulzentrum Regen-Viechtach war mit dabei und konnte sich mit 1008 geradelten Kilometern im Mittelfeld des Wettbewerbs platzieren. Besonders hervorzuheben sind die herausragenden Einzelleistungen innerhalb des Teams:
• Platz 1: Miriam Weinberger (Lehrerin FOS) mit 291,7 Kilometern
• Platz 2: Alois Kusser (Lehrer FOS) mit 291,3 Kilometer
Als Anerkennung für ihre tollen Leistungen wurden die zwei Bestplatzierten mit kleinen Präsenten der Berufsschule Regen ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre sportlichen Erfolge und ihren weltvollen Beitrag zum Klimaschutz!