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Industriemechaniker besichtigen Spülenhersteller SCHOCK in Regen

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse der Industriemechaniker wieder einen Ausbildungsbetrieb im Sprengelbereich der Berufsschule Regen. Gemeinsam mit ihren Lehrern Uli Rechenmacher und Michael Seigner besichtigten Sie das Werk des Spülenherstellers SCHOCK in Regen.
Referent der Produktionsleitung Christian Hain und Simone Altmann aus dem Personalbüro führten die Schülerinnen und Schüler durch die gesamte Produktion.
Zunächst ging es durch das neu renovierte Großraumbüro, in dem Abteilungen wie Vertrieb, IT und Produktionsplanung untergebracht sind. Danach führte der Rundgang weiter zur Aufbereitung des Quarzsands, dem Grundstoff der SCHOCK-Spülen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Material, Träger und Farbpigmente vorbereitet und gemischt werden.
In der Gießerei konnten die Industriemechaniker hautnah miterleben, wie aus den Materialien fertige Spülen entstehen – mit einem beeindruckenden Produktionsvolumen von rund 3.500 Spülen pro Tag, also etwa eine Million pro Jahr. Hier wurde auch die enge Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner IPROTEC deutlich, einem Maschinenbauunternehmen aus Zwiesel und ebenfalls einer der dualen Partner der Berufsschule Regen, welches Maschinen zur Spülenproduktion liefert.
Moderne Technik kam auch in der Endfertigung zum Einsatz, wo mit Hilfe von CNC-Maschinen und Robotern Abflüsse gefräst, überschüssiges Material entfernt und Kanten feingeschliffen werden. Abgerundet wurde die Führung durch die Qualitätssicherung, das Lager sowie den hauseigenen Formenbau, in dem Werkzeuge und Gießformen entwickelt, gebaut und gewartet werden.
So wurde nicht nur die Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule vertieft, sondern den Schülern auch die Möglichkeit gegeben, Produktionsabläufe genauer kennen zu lernen.

Industriemechaniker besichtigen RESRG Automotive und WE-Form in Viechtach

Ein Blick hinter die Kulissen moderner Industrie: Die Industriemechaniker der Berufsschule Regen nutzten die Gelegenheit, zwei namhafte Unternehmen in Viechtach kennenzulernen. Im Rahmen einer Exkursion erhielten sie gemeinsam mit den Lehrkräften Uli Rechenmacher und Michael Seigner praxisnahe Eindrücke davon, wie vielfältig und anspruchsvoll ihr zukünftiges Berufsfeld ist.

Bei RESRG Automotive erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Produktion von Kunststoffteilen für namhafte Fahrzeughersteller. Das Unternehmen fertigt beispielsweise Stoßfänger, Heckspoiler und Schweller für Marken wie BMW, Porsche, Audi und VW. Besonders deutlich wurde dabei, wie moderne Fertigung und Automatisierung zusammenwirken, um große Stückzahlen präzise und effizient zu produzieren.

Anschließend besuchte die Gruppe die Firma WE-Form GmbH, die sich auf den Werkzeug- und Formenbau spezialisiert hat, aber auch eine eigene Fertigung betreibt. Das Unternehmen deckt den gesamten Prozess von der Konstruktion und Herstellung der Spritzgussformen über die Kunststoff-Spritzgussfertigung bis hin zum Zinkdruckguss ab. Die angehenden Industriemechaniker konnten dabei beobachten, wie präzise Arbeit, moderne Maschinen und durchdachte Abläufe ineinandergreifen.
Die Exkursion bot den Schülern wertvolle Einblicke in moderne Fertigungsprozesse und zeigte, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten ihres Berufs in der Industrie sind.

Berufswahltag 2025 - Ein Tag voller Chancen und Begegnungen

Am 11.10.2025 fand an der Staatlichen Berufsschule und Fachoberschule Regen erneut der traditionelle Berufswahltag statt. An diesem Tag der offenen Tür der Schulen präsentieren sich zahlreiche Betriebe, Unternehmen und Institutionen aus dem Landkreis Regen und darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern und boten einen vielfältigen Einblick in Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder der Region.
Landrat Ronny Raith und Schulleiter Andreas Loibl begrüßten die Besucherinnen und Besucher, darunter viele Ehrengäste. Loibl freute sich, dass dieser Tag allen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Vielfalt an Betrieben und Einrichtungen ermögliche, die der wirtschaftliche Motor unserer Heimat sind.
Die Schule versteht sich als starker Partner der Betriebe in der dualen Ausbildung und bietet mit ihren Ausbildungsrichtungen in den Bereichen Metall, Holz, Wirtschaft, Hotel- und Gastgewerbe sowie der Fachoberschule die ideale Basis für den Start ins Berufsleben oder den Weg an Hochschule und Universität. Auch die schuleigenen Informationsstände luden zum Kennenlernen der schulischen Ausbildungsmöglichkeiten ein.
Sowohl Landrat als auch Schulleiter riefen die Besucherinnen und Besucher dazu auf, den Tag aktiv zu nutzen: „Informieren Sie sich über das Ausbildungsangebot in unserer Region, knüpfen Sie Kontakte – vielleicht lernen Sie heute schon Ihr zukünftiges Personal oder Ihren zukünftigen Arbeitgeber kennen.“
Der anschließende Rundgang durch die zahlreichen Ausstellungsstände bot allen Beteiligten spannende Einblicke und viele Gelegenheiten zum Austausch.

Erasmus+ Schülermobilität der Industriemechaniker mit Kooperationspartner Rohde&Schwarz nach Vimperk in Tschechien

Eine Woche voller innovativer Einblicke und interkultureller Erfahrungen erlebten die Industriemechaniker der Berufsschule Regen während ihrer Erasmus+ Mobilität nach Vimperk, Tschechien. Diese Austauschprogramm wurde im Rahmen des bayernweiten Schulversuchs „Clever Clustern“ auf den Weg gebracht. Hierbei steht neben der Förderung überfachlicher Kompetenzen auch die Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben im Fokus. Organisiert wurde diese Mobilität zusammen mit dem Kooperationspartner Rohde&Schwarz von den beiden Lehrern Uli Rechenmacher und Michael Seigner. Im Rahmen dieses Austauschprogramms hatten die Berufsschüler nicht nur die Gelegenheit, ihr technisches Wissen zu erweitern, sondern auch die tschechische Kultur und Arbeitswelt hautnah zu erleben.
Die Reise führte die Gruppe in das renommierte Werk von Rohde&Schwarz in Vimperk, einem weltweit tätigen Unternehmen für Hochfrequenz- und Kommunikationstechnik. Mit etwa 1000 Mitarbeitenden ist das Unternehmen in der Region ein wichtiger Arbeitgeber und Innovationsmotor. Die Schüler konnten dort die modernsten Technologien der Automatisierungstechnik und Robotik live erleben und sich von den neuesten Entwicklungen im Bereich 3D-Druck beeindrucken lassen.
Auch die praktische Arbeite der Schüler kam dabei nicht zu kurz: In der Kabelfertigung erhielten sie die Gelegenheit, unter Anleitung von Experten selbst Kabel zu löten und dabei wertvolle Erfahrungen in der industriellen Produktion zu sammeln. Die Ausbilder der Firma Rohde&Schwarz gaben dabei spannende Einblicke in die Arbeitsabläufe und die hochpräzise Technik, die im Unternehmen zum Einsatz kommt.
Neben der technischen Weiterbildung standen auch kulturelle Erlebnisse auf dem Programm. Die Gruppe besichtigte das Kernkraftwerk Temelin, eines der größten Kernkraftwerke in Europa. In einem anderen Teil der Reise war die Gruppe zu Gast in der berühmten Budweiser Brauerei. Hier erhielten die Industriemechaniker sowohl einen umfassenden Einblick in die Braukunst als auch einen Überblick über die technischen Anlagen der staatseigenen Brauerei.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Besuch der Industrieschule in Tabor, einer Bildungseinrichtung, die eng mit Rohde&Schwarz kooperiert. Hier hatten die Schüler die Möglichkeit, sich mit ihren tschechischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und mehr über die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu erfahren.
Für einen Ausgleich zum technischen Fokus sorgte eine Wanderung in Kasperske Hory, einem malerischen Ort im Nationalpark Sumava.
Nicht zuletzt ermöglichte ein Sprachkurs im Gymnasium Vimperk den Teilnehmern, ihre Tschechisch-Kenntnisse zu vertiefen und sich auf praktische Weise mit der Landessprache auseinanderzusetzen. Dies trug dazu bei, das Verständnis für die tschechische Kultur und das tägliche Leben vor Ort zu stärken.
Die Partnerschaft mit Rohde&Schwarz und den anderen Bildungseinrichtungen in Tschechien eröffnet den Teilnehmern nicht nur berufliche Perspektiven, sondern stärkt auch die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Solche Austauschprogramme sind ein wichtiger Bestandteil der internationalen Ausrichtung der Berufsschule Regen und tragen dazu bei, den Schülern praxisorientierte und zukunftsfähige Qualifikationen zu vermitteln.
Die Berufsschüler sind sich einig: Die Woche in Tschechien hat nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten verbessert, sondern auch ihr Verständnis für die europäische Zusammenarbeit und interkulturelle Kommunikation nachhaltig geprägt.

Lehrer der Metallabteilung bilden sich in der Schweißtechnik fort - zu Besuch bei Fronius in Österreich

Kollegen der Metallabteilung beteiligten sich an der Regierungsfortbildung Schweißen, die von Fachmitarbeiter StD Georg Klein organisiert wurde.
Die Fortbildungsfahrt führte zunächst an den Produktionsstandort der Fa. Fronius in Sattledt, Oberösterreich. Nach einer kurzen Firmenpräsentation konnten die Teilnehmer Einblicke in der Montage von Schweißanlagen und Wechselrichtern zur Stromerzeugung gewinnen. Besonders beeindruckt waren die Lehrkräfte von der Fertigungstiefe und der unter dem Prinzip der Nachhaltigkeit gestalteten Produktionsweise.
Nach dem Mittagessen stand zunächst die Präsentation der Neuheiten im Vordergrund, bevor es an die praktische Umsetzung ging. Unterschiedliche Schweißsysteme wie das MAG-Verfahren mit externer Drahtzufuhr (Velo) konnten unter fachkundiger Betreuung ausprobiert werden. Dieses Verfahren ermöglicht es lange Schweißnähte bei gleichmäßiger Brennerführung und konstanter Geschwindigkeit zu realisieren.
Gefahrloses und ressourcenschonendes Üben wird bei der Firma Fronius mit dem „Welducation Simulator“ umgesetzt. Auch hier konnten sich die Lehrkräfte in einer virtuellen Umgebung, erstaunlich realitätsnah, den Herausforderungen der unterschiedlichen Schweißverfahren stellen.