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Kompetenz, Engagement und ein erfolgreicher Abschluss

Unsere engagierte Verwaltungsangestellte Andrea Kreitmayr hat im Juni 2025 die berufsbegleitende Weiterbildung zur Assistenz der Schulleitung mit großem Erfolg abgeschlossen.
Seit fünf Jahren bringt sie ihr umfangreiches Fachwissen und ihre Zuverlässigkeit in den Verwaltungsbereich unserer Schule ein. Die einjährige Qualifizierung umfasste zentrale Themen wie Schulrecht, Personalführung, Organisation und Kommunikation – Bereiche, in denen Andrea Kreitmayr durch herausragende Leistungen überzeugte.
Beeindruckend ist auch ihr Organisationstalent im privaten Bereich: Als Mutter von fünf Kindern, darunter Drillinge, hat sie über Jahre hinweg Familienmanagement auf höchstem Niveau bewiesen. Nun, da ihre Kinder zunehmend eigene Wege gehen, nutzt sie die gewonnene Freiheit gezielt für ihre berufliche Weiterentwicklung. Mit ihrer Familie lebte sie mehrere Jahre auch im Ausland – Erfahrungen, die ihre Flexibilität, Weltoffenheit und organisatorischen Fähigkeiten weiter geschärft haben.
Schulleiter StD Andreas Loibl betont: „Andrea bringt nicht nur fachliche Stärke und Erfahrung mit, sondern auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Umsicht und Menschlichkeit. Mit ihr an meiner Seite weiß ich die Schulleitung in besten Händen unterstützt.“
Die gesamte Schulfamilie gratuliert herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

Erasmus Mobilität der Industriemechaniker nach Vimperk in Tschechien

Im Rahmen des Schulversuches "clever clustern" nehmen im Schuljahr 2025/26 die Industriemechaniker an einem Austauschprogramm mit Auszubildenden der Firma Rohde&Schwarz in Vimperk teil. Die beiden verantwortlichen Lehrkräfte Michael Seigner und Uli Rechenmacher besuchten das Rohde&Schwarz - Werk in Tschechien. Dabei konnten sie die Verantwortlichen vor Ort kennen lernen und den Ablauf und die Organisation des Schüleraustausches besprechen.

Metaller nehmen am Elternabend der Firma Rohde&Schwarz teil

Wie jedes Jahr nahmen die Kolleginnen und Kollegen der Metallabteilung am Elternabend der Firma Rohde&Schwarz teil. Ein intensiver Austausch mit den Ausbildern vor Ort und den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler kann in zwangloser Atmosphäre gepflegt werden.

Theater gegen Rassismus

„Ich bin kein Nazi, aber..........das wird man doch wohl noch sagen dürfen“!

„Könntet Ihr euch vorstellen, dass es so einen, wie Hitler, wieder in Deutschland geben könnte?“
Mit dieser Frage wurden die Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Schulzentrums Regen gleich am Anfang provoziert. Daraufhin entwickelte sich ein lebhafter Streit auf der Bühne, dargestellt durch die Schauspieler des UE Theaters, Jessica Schilling und Mathias Kürzinger, während einer dabei den von Rechten gerne verhöhnten "Gutmenschen" präsentierte, während auf der anderen Seite rechtspopulistische Positionen vertreten wurden. Das Publikum wurde durch Umfragen, wie zum Beispiel zu der Frage, ob Ausländer sich in Deutschland anständig verhalten sollen, oder auf der anderen Seite, welche Rolle Deutschland denn bei Waffenexporten spiele, ständig aktiv miteinbezogen
Die Schülerinnen und Schüler hatten auch die Möglichkeit aktiv auf der Bühne mitzuwirken und in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, wie zum Beispiel in Lehrer und Direktor, und waren gefordert Positionen zu beziehen. Dies machte das Stück sehr lebendig und forderte zur Selbstreflexion auf. Es wurden gezielt kontroverse Themen, wie Homosexualität, Falschnachrichten, die Rolle von Mann und Frau und die geringe Rente von alten Menschen aufgegriffen. Gängige Argumente von Rechtspopulisten wurden durch nachprüfbare Fakten und durch den Rückblick auf die deutsche Geschichte entlarvt. Die konfrontative Darstellung regte an, sich stark mit der selbst gemachten Meinung auseinanderzusetzen.
In einer persönlichen Rückblende wurde aufgezeigt, aus welchen persönlichen Gründen heraus ein junger Mensch Anhänger eines autoritären, rückständigen Politikkonzepts werden kann.
Es kamen Verlustängste und Einsamkeit zum Vorschein, die an dem Festhalten an einer autoritären Gruppe mit starkem Führer angeblich gemildert wurden.
Im Anschluss des Stückes stellten sich die Schauspieler einer Diskussion.
Ein Schüler fragte ganz konkret, warum hauptsächlich extreme und überzogene Positionen vertreten wurden und kein gemeinsamer Konsens gefunden worden sei.
Genau darauf zielt dieses Stück ab, erwiderte Mathias Kürzinger. Es soll provozieren und anregen. Welche Position vertrete ich, wo gebe ich unreflektiert Meinungen wieder, und wo hafte ich an.
Warum denn der Rechtsextremismus als der gefährlichere Extremismus dargestellt worden sei, wollte ein anderer Schüler wissen. Mit Bezug auf sein persönliches Engagement bei der Gewerkschaft und seinem Einsatz für die Gemeinschaft, erklärte einer der Schauspieler, dass für ihn der Linksextremismus nicht so gefährlich sei.
Der Schlusskonsens war, dass man mehr zuhören, nicht gleich verurteilen und sich in den anderen einfach mal reinversetzen soll. In diesem Sinn wird das Berufliche Schulzentrum Regen sich weiter für Demokratische Werte einsetzen.