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Tag der offenen Tür an der Fachoberschule Regen

Die Fachoberschule Regen lädt am Freitag, 20. März 2026, von 14:30 bis 16:30 Uhr alle Interessierten herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Schulleitung und Kollegium freuen sich darauf, die Besucher persönlich durch das Schulhaus zu führen und ihnen Einblicke in die Besonderheiten des Lernens an der FOS Regen zu ermöglichen.
Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Ausbildungsrichtungen informieren über Inhalte und Abläufe der fachpraktischen Ausbildung sowie über mögliche Praktikumsbetriebe. In der Ausbildungsrichtung Technik stehen zudem die schuleigenen Werkstätten im Mittelpunkt. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aller Profil- und Prüfungsfächer stehen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Sprachinteressierte erhalten die Möglichkeit, in das Fach Spanisch hineinzuschnuppern und mehr über das durch Erasmus+ geförderte Auslandspraktikum auf Malta und in Dublin zu erfahren. Das multiprofessionelle Beratungsteam der Schule stellt sein Unterstützungs- und Beratungsangebot vor. Darüber hinaus können Besucher zahlreiche weitere Stationen erkunden, um einen umfassenden Eindruck vom Schulleben zu gewinnen.

Die SMV heißt alle Gäste herzlich willkommen und sorgt mit Kaffee, Kuchen und Getränken für das leibliche Wohl.

Vor Ort Zukunft prägen. Lehrer/-in werden! - Vortrag der Lehramtsbotschafter

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hatte mit dem Projekt: „VOR ORT Zukunft prägen. Lehrer/-in werden!“ im Schuljahr 2023/24 eine Initiative zur Lehrernachwuchsgewinnung ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Kampagne wurden auch in diesem Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen unserer FOS am 26.01. umfassend über das vielfältige Berufsbild „Lehrer/-in“ informiert.
Im Verbund mit vier weiteren „Lehramtsbotschaftern“ konnte StR Alexander Weber, Lehramtsbotschafter für berufliche Schulen, den interessierten Schülerinnen und Schülern, jeweils ihre eigene Schulart vorstellen, sodass die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Einblick in die Mittelschule, Realschule, Förderschule, das Gymnasium und die beruflichen Schulen erhielten.

Wichtig war es, die vielfältigen Tätigkeitsbereiche als Lehrerin oder Lehrer innerhalb des breiten Einsatzbereiches attraktiver und bekannter zu machen. Dazu wurden zu Beginn der Veranstaltung in einem gemeinsamen Vortrag Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Lehrämter mit den Schülerinnen und Schülern beleuchtet. Im Anschluss standen die Lehramtsbotschafter für ihre Schulart Rede und Antwort.

Foto von links nach rechts: Fr. Jahrstorfer (Mittelschulen), Fr. Kuchler (Förderschulen), Hr. Weber (berufliche Schulen), Hr. Loibl (Gymnasien) und Hr. Schwarz (Realschulen) Quelle: A. Bauer

 

Zwischen Fasching, Flamenco und Verantwortung - Landrat Dr. Ronny Raith diskutiert mit Abschlussklassen der FOS Regen über Politik, Alltag und Zukunft

Regen. Mitten in der Faschingszeit und einen Tag vor einem professionellen Flamenco-Workshop wurde die Bühne der Fachoberschule (FOS) Regen zum politischen Podium: Landrat Dr. Ronny Raith und Kathrin Götz, Kommunale Jugendpflegerin, stellten sich den Fragen von 65 Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen.
Die stellvertretende Schulleiterin Annette Bauer sprach in ihrer Begrüßung von einer „Zeit des Aufbruchs“ – nicht nur für die Jugendlichen auf dem Weg zum Fachabitur, sondern auch für die Schule selbst: Zu Ostern 2027 soll der Ersatzneubau der Berufs- und Fachoberschule auf dem ehemaligen Rodenstockgelände bezogen werden. Der Landkreis investiere damit „nicht nur in Ziegelsteine“, so Bauer bildhaft, sondern in junge Menschen und ihre Zukunft. Diese Haltung griff Raith auf. Politik müsse dort beginnen, wo junge Menschen sind. Entsprechend niedrigschwellig setzte er den Rahmen: Er bot den Jugendlichen das Du an, ausdrücklich erlaubt wurde jede Frage – egal, ob „Wie stellt sich der Landkreis in puncto Nachhaltigkeit auf?“ oder „Trägt der Landratsfahrer eigentlich eine Schusswaffe?“
Der Gesprächseinstieg fokussierte dann die großen Herausforderungen des Landkreises im Jahr 2026: eine angespannte Haushaltslage, umfangreiche Bauprojekte sowie die Zukunft der Krankenhausstandorte Viechtach und Zwiesel. Entscheidungen, die nicht einfach seien und über die der Kreistag Ende des Jahres befinden müsse. Sein Appell an die Volljährigen im Raum: sich einzubringen, mitzudiskutieren – und vor allem wählen zu gehen.
Persönlich wurde es, als Schülerinnen und Schüler nach Raiths Weg in die Politik fragten. Dieser erzählte von seinem Jurastudium in Passau, seiner fast 20-jährigen Tätigkeit als selbstständiger Rechtsanwalt und davon, dass er zwar seit frühester Jugend ehrenamtlich und später auch politisch aktiv gewesen sei, die Berufspolitik aber nicht bewusst angestrebt habe. „So etwas kann man auch nur schwer planen“, gab er zu. Dennoch sei er Landrat aus vollster Überzeugung – das müsse man bei einem Pensum von 80 bis 100 Wochenstunden auch sein.
Der Landrat ist Dienstvorgesetzter von rund 430 Mitarbeitenden der Landkreisverwaltung, steht dem Verwaltungsrat der Medizinischen Versorgungszentren und der Arberlandkliniken mit über 1200 Beschäftigten vor, ist Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse sowie Ansprechpartner für die Bayerische Staatsregierung, für Ministerien und für Partner aus dem Ausland. Das bedeutet: Aufstehen um 5.30 Uhr, Gespräche führen, täglich bis zu 120 E-Mails – Politik als Dauerlauf.
Auch schwierige Themen blieben nicht ausgespart. Raith sprach offen darüber, wie er mit Bürgerkritik umgeht, über klare Grenzen im Falle persönlicher Angriffe, über den Spagat zwischen privater Haltung und gesetzlicher Verpflichtung. Entscheidungen müssten erklärt und ausgehalten werden. „Man kann es leider nicht jedem recht machen“, betonte er. „Andererseits gehört es zu den großen Stärken unseres Rechtsstaates und unserer Demokratie, dass wir unterschiedlicher Meinung sein können und diese auch offen kundtun dürfen.“
Im Anschluss ging Götz auf die Aufgaben der Kommunalen Jugendpflege ein. Ihr Ziel ist es, Jugendarbeit im Landkreis zu unterstützen und zu stärken, indem sie Gemeinden und ehrenamtlich Engagierte vor Ort begleitet – etwa bei der Planung von Ferienprogrammen, bei Förderfragen oder bei der Organisation von Freizeiten und Events. Dies beinhaltet auch die Bereitstellung von Materialien – wie dem Spieleanhänger. Direkter Kontakt zu jungen Menschen entsteht vor allem dort, wo es noch keine strukturellen Angebote von Jugendzentren oder Vereinen gibt oder Jugendliche eigene Ideen umsetzen möchten. Götz‘ Aufgabenbereich umfasst zudem erzieherischen Jugendschutz, der sich, entgegen einem weitverbreiteten Missverständnis, auf Veranstaltungen und Medien bezieht, nicht auf Krisenhilfe oder Kindeswohlgefährdung.
So blieben nach gut anderthalb Stunden des Austauschs viele Eindrücke zurück – von politischen Entscheidungsprozessen ebenso wie von persönlichen Lebenswegen. Organisiert worden war das Gespräch von der Oberstudienrätin Elisabeth Marchl. Zum Abschluss bedankte sie sich mit kleinen Präsenten bei den Gästen – und entließ die Schülerinnen und Schüler mit dem Eindruck, dass Politik nicht fern, sondern greifbar sein kann. Manchmal sogar auf einer Bühne, die am nächsten Tag bereits dem Flamenco gehört.

Miriam Lange von der Pressestelle des Landratsamtes Regen

Zu den Bildern:
Landrat Dr. Ronny Raith und kommunale Jugendpflegerin Kathrin Götz im Gespräch mit den Abschlussklassen der Fachoberschule Regen. Rund 65 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen zu Politik, Alltag und Zukunft zu stellen. Fotos: Miriam Lange / Landkreis Regen.

Prof. Dr. Zehetner von der FH Oberösterreich zu Gast an der Fachoberschule Regen

Die Fachoberschule Regen durfte Prof. Dr. Zehetner von der FH Oberösterreich begrüßen. Sein Besuch bot den Schülerinnen und Schülern der 12. und 13. Klassen wertvolle Einblicke in die Studienmöglichkeiten an der größten staatlichen Fachhochschule Österreichs sowie in die angewandte Forschung.
Der Marketingexperte und Emotionsforscher stellte die FH Oberösterreich mit ihren über 5.300 Studierenden, mehr als 75 Studiengängen und 250 internationalen Partneruniversitäten vor. Besonders hob er die praxisnahe Ausrichtung hervor: „An der FH OÖ studierst du das, was du später wirklich brauchen wirst.“
Im Mittelpunkt standen die Standorte Hagenberg mit Schwerpunkten in Informatik, Medien, Linz mit Medizintechnik und Sozialer Arbeit, der Engineering-Standort Wels sowie der Campus Steyr, die Fakultät für Wirtschaft und Management, an der Andreas Zehetner selbst tätig ist. Außerdem erläuterte er die Unterschiede zwischen Universitäten und Fachhochschulen – von der Organisation der Studiengänge über die Praxisorientierung bis hin zu den Berufserfahrungen der Lehrenden.
Den Jugendlichen gab Prof. Zehetner klare Empfehlungen mit:
„Studiere etwas Konkretes, sammle Praxis, bau dir ein Netzwerk auf – und geh ins Ausland.“
Sein eigenes Lebensmotto fasste er humorvoll und motivierend zusammen: „Immer pünktlich sein, früh aufstehen und immer positiv bleiben – be nice!“ Besonders betonte er die Bedeutung von Einsatzbereitschaft: „Wenn’s drauf ankommt, machen wir ein bisschen mehr. Make a difference und geh die Extrameile!“
Annette Bauer, Schulleiterin der FOS Regen, zeigte sich dankbar für den Besuch: „Ihre Expertise ist für unsere Schule eine große Bereicherung. Besonders die vielfältigen und praxisnahen Perspektiven, die Sie unseren Schülerinnen und Schülern eröffnet haben, sind äußerst wertvoll und zukunftsweisend.“

Annette Bauer

Deine Idee. Unsere Zukunft – First Start-up Experience an unserer Schule

Das wirtschaftliche Verständnis von Schülerinnen und Schüler fördern, unternehmerische Handlungskompetenzen und Schlüsselqualifikationen für das Berufs- und Alltagsleben vermitteln und damit die berufliche Orientierung stärken: Hierzu kam am 08.12.2025 ein Team von Gründung in school an unsere Schule und führte einen 90-minütigen Workshop durch, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftszweiges der FOS 11 und des Wahlpflichtfaches IBS sowie Auszubildende im Bereich E-Commerce der Berufsschule als Einstieg zum Thema Gründen…
► … Vorbilder kennenlernten, die ein erfolgreiches Start-up gegründet haben;
► … eigene Ideen entwickelten, aus denen potenzielle Geschäftsideen entstehen können und
► … diese in einem Kurz-Pitch präsentierten.
Mit Design Thinking stärkten sie dabei ihre Kompetenzen zu Teamwork, Flexibilität und Kreativität. Außerdem wurden fachliche Kompetenzen wie Kommunikations- und Problemlösefähigkeiten sowie Soft Skills der Teilnehmenden gefördert.
Die Jugendlichen erlebten hautnah, wie sie selbst einen Unterschied machen und Zukunft gestalten können. Ganz nach dem Motto: Deine Idee. Unsere Zukunft.
Unsere Schule darf nun das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“ tragen. Damit würdigt die Geschäftsstelle Gründung in school des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) Schulen, die unternehmerisches Denken und Handeln im Unterricht erlebbar machen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern zentrale Zukunftskompetenzen zu vermitteln – wie Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, kritisches Denken und Teamarbeit.

StRin Marion Hartl